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Die am 17. März 2022 im deutschen Bundestag stattfindende erste Lesung eines Gesetzentwurfes über eine allgemeine Impfpflicht hat bereits eine ganze Reihe offene und direkte Briefe an die Bundestags-Abgeordneten hervorgerufen, in denen vielfältig treffende rechtliche und medizinische Argumente gegen die Berechtigung einer Impfpflicht vorgebracht werden. Die wesentliche Bedeutung der Impfpflicht liegt jedoch – und das darf bei allen Argumentationen im Details nicht aus dem Auge verloren werden – im Einbruch eines neuen totalitären Denkens in eine als Demokratie firmierte Staatsform, die auf unveräußerlichen individuellen Menschenrechten beruhen soll.

Der Gedanke einer „Schutzpflicht vor Krankheiten“ steigt aus der Gesinnung eines obrigkeitlichen Fürsorgestaates auf, der sich anmaßt, für das Wohl seiner unmündigen Untertanen verantwortlich zu sein. Da ist das Gefühl für den freien, sich selbst bestimmenden Menschen und seine Würde überhaupt noch nicht vorhanden.

Das ist eine neue Dimension totalitärer Herrschaft: die gezielte Zerstörung des Menschen an sich, seiner Bestimmung als eines geistigen, freien Wesens.
Es ist der erneute Einbruch des radikal Anti-Menschlichen, des absoluten Bösen.