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So leidet ein erheblicher Teil der im Schnitt 17 Jahre jungen Patienten unter anhaltender Einschränkung der körperlichen Aktivität. Viele bekommen auch noch täglich Medikamente im Zusammenhang mit der Herzmuskelentzündung (Myokarditis).

Eine genaue Betrachtung der Studienergebnisse ergibt kein derart positives Bild. So wurden «320 (81%) von 393 Patienten, die eine Beurteilung erhielten, von ihrem Gesundheitsdienstleister als von der Myokarditis genesen angesehen» – was bedeutet, dass immerhin 19 Prozent als nicht von der Myokarditis genesen betrachtet werden müssen. Zudem «bekamen 104 (26%) von 393 Patienten bei der letzten Nachuntersuchung durch den Gesundheitsdienstleister täglich Medikamente im Zusammenhang mit der Myokarditis verschrieben».

Und nicht nur das. Auch geht aus Tabelle 2 der Studie (siehe unten) hervor, dass von den erwähnten 320 Patienten, die als «vollständig oder wahrscheinlich vollständig genesen» («fully or probably fully recovered») eingestuft wurden, 91 und damit fast 30 Prozent auch noch zum Zeitpunkt der letzten ärztlichen Nachuntersuchung über «Einschränkungen der körperlichen Betätigung» («restrictions on physical activity») klagten. Bei denjenigen, die als «nicht genesen» («not recovered») galten, war es sogar jeder Zweite (48%, der noch zum Zeitpunkt der letzten ärztlichen Nachuntersuchung «Einschränkungen der körperlichen Betätigung» vermeldete.

Diese Ergebnisse sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Studie von der CDC durchgeführt wurde, also einer Behörde, die die mRNA-Geninjektionen vehement promotet und deren Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie von verschiedener Seite angezweifelt wird. Lawrence R. Huntoon, Mediziner und Chefredakteur des Journal of American Physicians and Surgeons, etwa wirft der Behörde «Befangenheit und verstörende Interessenkonflikte» («Bias and Disturbing Conflicts of Interest») vor.

Hinzu kommt, dass ein Autor der Studie über die «Teilnahme am Daten- und Sicherheitsbeirat [des Arzneimittelherstellers] Astellas» berichtet. Ein anderer Autor gibt an, einen Zuschuss von den Herstellern der Covid-Geninjektionen Moderna und Pfizer sowie von der Firma Sequiris erhalten zu haben, die sich selbst als «ein Weltmarktführer von Grippeimpfstoffen» bezeichnet. Zudem erwähnt er die «Teilnahme am Daten- und Sicherheitsbeirat [der Impfstoffentwickler] Vaxcyte und Iliad Biotechnologies».

https://transition-news.org/lancet-studie-zur-myokarditis-nach-einer-mrna-injektionen-viele-bleiben